Rückblick
Das kleine deutsche Eishockey Wunder bei Olympia 2018

Foto: Huebner/Blatterspiel/Imago/PA Images

Im Eishockey gibt es, wie in vielen anderen Sportarten, die ganz großen Nationen und die etwas kleineren. Trotz seiner Größe, muss man die Deutschen eher zu den kleineren Nationen zählen – zumindest was das Eishockey betrifft. Umso erstaunlicher, was die DEB-Auswahl bei Olympia 2018 vollbrachte und somit deutsche Geschichte geschrieben hat.

Holprige Vorrunde des DEB-Teams

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Eher schlecht als recht sind die Deutschen bis in das Viertelfinale gekommen. Klare 5:2-Niederlage gegen Finnland und ein 0:1 gegen die Schweden. Klar war, dass gegen Norwegen ein Sieg hermusste, um die Chance zu wahren. Man musste bis zum Ende Zittern, denn nach 60 Minuten und Overtime stand es 1:1. Im Penalty Shootout zeigte man mit 3:0 allerdings nerven.

„Eishockey-Wunder“ in den Finalspielen

Das kleine deutsche Wunder ereignete sich tatsächlich in der Endrunde. Tatsächlich konnte man die Schweiz 2:1 nach Verlängerung besiegen und auch die Vorrunde-Pleite gegen Schweden konnte man mit einem 4:3 nach Verlängerung vergessen lassen. Die erste Sensation! Das im Halbfinale die Eishockey-Großmacht Kanada die Segel gegen die Deutschen streichen musste, ist das eigentliche Wunder. Nach 27 Minuten führt das DEB-Team mit 3:0, nachdem Kanada nur 2 Minuten später zum 3:1 kommt, erwarteten alle die Aufholjagd. Doch Patrick Hager erzielt in der 33. Minute das 4:1. Nach großem Abnutzungskampf in der Defensive setzen sich die Deutschen 4:3 durch. Im Finale bleibt ein weiteres Wunder nach großem Kampf aus und Deutschland muss sich Russland mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Dennoch die größte Leistung einer DEB-Auswahl bei Olympia überhaupt!

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